Freitag, 31. März 2017

[Buch-Rezension] Achtnacht

   Achtnacht
Sebastian Fitzek
Klappenbroschur: 416 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783426521083
Preis: 12,99€

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Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!
(Quelle)

Cover/Aufmachung
  Schwarz-rot-weiß. Ich liebe diese Farbkombi ja, obwohl sie zugegeben nichts Besonderes ist. Dass die große 8 das Cover ziert, ist natürlich ganz klar und auch der optische Fluchtpunk des Titels ist toll gewählt. Insgesamt zwar kein übermäßig spektakuläres, dafür aber schönes und stimmungsvolles Cover.

Inhalt/Geschichte
  Ben hat nun wirklich nicht die leichteste Zeit in seinem Leben. Nach einem Suizidversuch liegt seine behinderte Tochter -die seinetwegen ihre Beine verlor - im Koma und niemand teilt seine Zweifel daran, dass sie versucht hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Nun wurde ihm noch der Job gekündigt. Der Tag könnte kaum besser werden. Denkt er zumindest. Bis er plötzlich sein Gesicht in den Nachrichten sieht, ohne zu wissen, warum. 
  Dieses "Warum" soll sich schnell klären: Es wurde zum Achtnächter ernannt. Und ist damit bis zum nächsten Morgen vogelfrei. Das wäre gar nicht das Schlimmste an der Sache. Doch plötzlich ist die ganze Stadt hinter ihm her. Denn auf ihn ist ein Kopfgeld in Höhe von zehn Millionen Euro ausgesetzt - und die darf sich jeder "verdienen".
 
Nachdem ich von den letzten Fitzek-Werken ein wenig "enttäuscht" war (nicht falsch verstehen: Ich mochte die Bücher, doch waren sie gemessen an seinen bisherigen Werken für mich nicht so sehr gelungen), habe ich mich in "Achtnacht" sofort wieder wohl(er) gefühlt. Als Leser werden wir ebenso ins kalte Wasser geworfen wie auch unser Protagonist und landen direkt mitten im Geschehen. Die Geschichte rast vor sich hin, ohne dass das Erzähltempo irgendwann zu schnell wird. Zusammen mit Ben und Arezu - der zweiten Achtnächterin - erleben wir die Achtnacht in all ihrem Wahnsinn. 
 
Insgesamt hat mir "Achtnacht" wieder wirklich gut gefallen. Ich habe das Buch schnell durchgelesen und wollte auch stets wissen, wie es geendet hat. Lediglich das Ende (in Bezug auf Arezu) hat mir nicht so sehr gefallen - wobei ich hier jetzt nicht verraten kann, warum, ohne euch zu spoilern... ;) 
 
Funfact: Achtnacht war mein achtes Buch in diesem Jahr
 
Charaktere
  Tatsächlich gibt es für mich in diesem Buch eine Sache hervorzuheben: Ich freue mich SEHR über die "alten Hasen", die wir in diesem Buch wieder getroffen haben. Das war mein persönliches Charakter-Highlight in diesem Werk. 
  Zu den Protagonisten sei gesagt, dass sie absolut glaubwürdig gestaltet sind. Wir erfahren über beide einige Dinge, die uns deren Charaktere und Vergangenheiten näher bringen. Insgesamt gibt es am Charakterdesign kaum etwas auszusetzen. 


Schreibstil/Übersetzung
Einmal Fitzek, immer Fitzek. Ihr wisst genau, was ihr bekommt, wenn ihr dieses Buch kauft. 

Ein Fitzek, den es sich zu lesen lohnt. Voller Spannung und in rasantem Tempo erzählt Sebastian uns hier eine mitreißende Geschichte


 

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