Samstag, 18. März 2017

[Buch-Rezension] Sorgenkätzchen

   Sorgenkätzchen
Dr. med. vet. Ulrike Werner
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: penguin (RandomHouse)
Sprache: Deutsch
ISBN: 9783328100560
Preis: 9,00€

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Was tun, wenn der geliebte Kater immer mittwochs inkontinent wird oder das Kätzchen nach dem Kartoffelschälen plötzlich zum kampflustigen Tiger mutiert? Dr. Ulrike Werner rückt an und bereitet dem Katzenjammer ein Ende! Die Berliner Tierärztin enthüllt mit viel Fingerspitzengefühl, was Katzen ihren Besitzern nicht sagen können. Dabei ist nicht nur ihr Wissen als Tierverhaltenstherapeutin, sondern auch viel Menschenkenntnis gefragt. Denn manchmal müssen Mensch und Tier sich nur verstehen lernen, damit aus dem Sorgenkätzchen wieder eine glückliche Schmusekatze wird.
(Quelle)


Nachdem mein bisheriges Lesejahr 2017 recht düster dominiert war, wurde es für mich nach langer Zeit mal wieder Zeit für eine kleine Pause davon. Ein Buch sollte her, dass sich schnell lesen lässt, dass witzig ist und in kurze Kapitel untergliedert. Und da kam mir "Sorgenkätzchen" gerade recht. Die Tierärztin Ulrike Werner berichtet in diesem 224 Seiten langen Werk von ihren kuriosesten, ungewöhnlichsten Fällen als Verhaltenstherapeutin für Katzen.
   Das Buch ist unterteilt in einzelne Fälle, die alle unabhängig voneinander sind, so dass das Buch nicht am Stück gelesen werden muss - sehr wohl aber kann! Die unterhaltsamen Geschichten sorgen für kurzweiliges Lesevergnügen für jeden Katzenliebhaber, so dass ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit "weginhaliert" hatte. Insgesamt 18 interessante Fälle teilt die Therapeutin mit uns, einer ungewöhnlicher als der andere.
  Ich bin nun zwar ein großer Katzenfreund, hatte selbst jahrelang Katzen und weiß daher noch das ein oder andere, was deren Anforderungen an ein Zuhause angeht. So konnte ich bei diesem Buch über die geschilderten Fälle mitunter nur den Kopf schütteln, wenn das Zuhause komplett steril rein gehalten oder eine Dame auf eine "Züchterin" hereingefallen ist. Die Auswirkungen solcher Fehlinformationen werden uns in diesem Buch deutlich vor Augen geführt.

Der Schreibstil, in dem das Buch gehalten ist, tut sein übriges, um das Buch zum Lesevergnügen zu machen. Obwohl mir auch die Autorin an der ein oder anderen Stelle, an dem sie uns an ihrem inneren Monolog teilhaben lässt, doch ein wenig unsympathisch wurde, ist sie doch zumeist eine sympathische Persönlichkeit, die alles daran setzt, ihren tierischen Patienten zu helfen.
   Und sind wir doch mal ehrlich: Ein Kätzchen auf dem Cover? Das geht doch immer! 



Ein unterhaltsames Buch, das nicht nur Besitzern von (Sorgen-)Kätzchen Spaß bereitet!



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