Dienstag, 3. Oktober 2017

[Buch-Rezension] Changers - Drew

   Changers - Drew
T. Cooper, Allison Glock
Hardcover: 352 Seiten
Verlag: Kosmos
Sprache: Deutsch
ISBN: 9793440143629
Preis: 16,99€

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Wenn du deine Identität nicht kennst - wer bist du dann?
Der 14-jährige Ethan wacht eines Morgens als Mädchen auf und plötzlich ist alles anders.
Ethan ist jetzt Drew. Sie erfährt, dass sie ein Changer ist - einer von wenigen Menschen, die viermal ihre Identität wechseln, bevor sie sich für eine entscheiden müssen.
Die Gebote der Changers sind streng: Vertraue dich niemandem an. Missbrauche nie die Macht, die dir gegeben wurde. Doch vor allem: Verliebe dich nie, aber auch wirklich nie, in einen anderen Changer...


Cover/Aufmachung
  Schöner Reihenauftakt, dessen Cover bereits auf die anderen Teile schließen lässt. Das Cover ist unaufdringlich, aber bezieht sich schön auf den Inhalt. Ein wenig mehr Veredelung hätte ich aber schön gefunden.

Inhalt
   Die Pubertät ist ohnehin schon eine nicht ganz einfache Zeit. Noch weniger lustig ist es, wenn man eines morgens aufwacht und nicht mehr man selbst ist. So geht es Ethan, der eines morgens als Drew aufwacht. Als ein Mädchen. Was eine riesige Katastrophe ist. Wie nur kann das passieren? Die Antwort ist "einfach": Ethan - Drew - ist ein Changer. Eine Person, die ihre Identität viermal wechselt, bevor sie sich für eine entscheiden und den Rest ihres Lebens als diese Person verbringen muss. Und so muss Drew sich ab nun für ein Jahr durch das Leben einer 14-Jährigen schlagen. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, kommen auch noch die ganzen Changers-Regeln dazu. Inklusive Chase, ein anderer Changer, der ihr deutlich näher steht, als es die Changer-Bibel erlaubt... 

   Das Buch kam durch Zufall zu mir. Vermutlich hätte es mich im Buchhandel nicht angesprochen, da es - rein vom Thema her - nur bedingt in mein Genre fällt. Nichts desto trotz - oder gerade deshalb?- war ich positiv überrascht von diesem Buch. Der Ansatz, den selben Charakter in verschiedenen Identitäten zu begleiten, ist mir neu und erinnert mich stark an Doctor Who - ein absoluter Bonuspunkt. Auch die Geschichte zwischen Drew und Audrey ist wunderbar fein und einfühlend gearbeitet, so dass es Spaß macht und man mit den beiden mitfiebern kann.

  Leider ist aber der Spannungsbogen in diesem ersten Buch noch recht flach  - viele Konflikte werden (noch?) nicht "richtig" dargestellt, verlaufen zu overflächlich für meinen Geschmack. Dass ein, zwei Storyarchs zu schnell und einfach aufgelöst wurden, ist noch so ein Punkt, der mir nicht ganz geschmeckt hat.




Charaktere
  Die Charaktere haben nun nicht die Tiefe, wie ich sie gern mag. Allerdings haben wir hier ein Jugendbuch vorliegen für Jugendliche im Alter von ca. 12 Jahren. Und hierfür ist die Charaktergestaltung absolut passend. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren sind schön dargestellt und insbesondere die Beziehung zwischen Drew und Audrey darf wegen mir noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.







Obwohl der Teil noch seine Schwächen hat, ist der erste Changers-Band ein guter Auftakt und ich werde mir auch den zweiten Teil noch ansehen.






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